Malta installiert erste Bitcoin-Geldautomaten

Die maltesischen Inseln sind immer noch ein fortschrittliches Zentrum für die Entwicklung von Kryptowährungsunternehmen. Nach der Verabschiedung von drei neuen Gesetzen für den Sektor der Kryptowährung und der Blockchain, die Maßstäbe für die Regulierung dieses schnell wachsenden Raumes setzen, hat das Land jetzt den ersten Zwei-Wege-Bitcoin-Geldautomaten von der innovativen Firma MoonZebra eingerichtet.

Moon Zebra ist eine Zusammenarbeit zwischen Leon Siegmund, welcher bereits vieles im Kryptoraum bewegt und dem Geschäftsmann Jonas Abrahamsson zu schaffen. Siegmund ist außerdem einer der Gründer des Bitcoin Club of Malta, welcher regelmäßig Events und Treffen organisiert. In exklusiven Kommentaren für CCN erklärte Siegmund, dass die Idee von Bitcoin-Geldautomaten keine innovative Technologie ist, aber es wird definitiv Leute dazu bringen, sich mehr für Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen zu interessieren.

„Als ich vor zwei Jahren nach Malta zog, ging es bei Bitcoin und anderen dezentralen Technologien nicht viel weiter. Aber in nur zwei Jahren ist dank der gemeinsamen Anstrengungen vieler Menschen etwas Besonderes passiert. Anfang 2017 traf ich Jonas Abrahamson und wir versuchten, etwas zu schaffen, das von der lokalen Bitcoin-Gemeinschaft in Malta geschätzt werden würde. Unsere erste Idee war es, öffentliche Mülleimer auf der Insel zu schaffen. Sie wären digital und es gäbe für die Verwendung dieser eine Belohnung in Form von Tokens – eine großartige Idee, aber sie würde niemals Früchte tragen. Eine andere Idee sind Bitcoin-Geldautomaten.
Es ist sehr schwierig hier zu arbeiten, weil viele Banken sich nach wie vor sträuben und uns nicht unterstützen wollen, aber nachdem wir durch viel harte Arbeit gegangen sind, freuen wir uns, den Start dieses Projekts bekannt zu geben.“

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